Wie wird die Kochsalztherapie durchgeführt: 

 

Nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung mit einem Ultraschall - Gefäßdoppler, wird konzentrierte Kochsalzlösung (NaCl 22-27%) mit einen Venenzugang in die Varize injiziert (wesentlich dünner als bei einer Blutentnahme).

Die Konzentration und Menge der Kochsalzlösung ist abhängig von vielen Faktoren, welche sich durch die Untersuchung und  Vorgeschichte des Patienten ergeben.

 

Es kommt zu einer Reaktion der Kochsalzlösung mit der Innenwand der Krampfader. Dieser Moment wird vom Patienten als kurzer Schmerz (ca. 1 Minute) wahrgenommen und ähnelt einem Wadenkrampf.

Die Vene/Varize  sklerosiert (verhärtet) nun innerhalb weniger Tage nach der Behandlung. 

Die Krampfader wird nun vom körpereigenen Immunsystem als nicht mehr funktionsfähig erkannt und abgebaut. Das heisst, der Körper löst selbst die Krampfader komplett auf. Der Vorgang ist vergleichbar mit dem Verschwinden eines Blutergusses.  Dies benötigt in der Regel zwischen 2 und 6 Monate und wird in einer kurzen Ultraschall - Kontrolle überprüft.

 

Die Vorteile der Methode:

 

  • sanft (geringe Patientenbelastung)
  • effizient
  • schnell (Gesamtdauer ca. 1- 2 Stunden)
  • sofort wieder fit
  • keine Blutergüsse
  • keine Narben
  • ohne die sonst üblichen Risiken von Nerven- oder Lymphgefäßverletzungen 
  • kein Allergierisiko
  • keine Narkose oder Anästhesie notwendig, da fast schmerzfrei (lediglich ein Krampfgefühl für ca. 2 Minuten)
  • keine Stützstrümpfe, kein Wickeln 
  • ganzjährig durchführbar
  • volle Belastung nach ca. 14 Tagen
  • beliebig oft wiederholbar
  • sicher

Das Verfahren wurde von Dr. Sundaro Köster in den letzten zwanzig Jahren erheblich verbessert und weiterentwickelt.